Kanutour auf der Luhe

Unsere Hunde bestehen den Kanuführerschein!

Bei schönem Wetter starteten 15 motivierte Hundebegeisterte zur diesjahrigen Kanutour der Hundeschule Mikado am 15.6. Mit 7 Booten ging es von Wetzen aus nach einer  Einweisung in die Tricks und Tipps zum Kanufahren los: Mehr oder weniger begeistert sprangen unsere 8 Hunde (vom Mops bis zum Schäferhund-Husky) in die Boote und es wurde auch gleich spannend, denn die Luhe ist kurvig, recht schnell und bietet doch Herausforderungen an die Kanu-Manschaft.
Aber schon nach kurzer Zeit bewiesen unsere Hunde echte Seefahrerqualitäten: der eine quillte entspannt und lebte das Kreuzfahrtsfeeling, der andere bewies Qualitäten als Kapitän und behielt alles genau im Blick. Aber für alle wichtig: Schön das Gleichgewicht halten, sons kippt das Kanu! Und witzigerweise: Das einzige Kanu, was dann an einem querstehenden Baum kippte, war das Kanu ohne Hund!

Alle anderen Kanus kamen ohne Kentern nach 4 stündiger Fahrt sicher in Garstedt  an und alle Hunde haben sich den Kanuführerschein verdient! Allerdings waren einige "Kandidaten" etwas übereifrig und machten auch gleich ihr Seepferdchen mit. Es macht eben einfach großen Spass bei voller Fahrt aus dem Kanu zu springen und zu plantschen! Amy schaffte das 5 mal und wäre gerne auch noch öfter nass geworden.

Zum Glück gab es kurz vor dem Ziel noch einen Wasserfall, der dafür sorgte, dass alle Paddler noch einmal richtig schon nass geworden sind. Nach 15 km Wasserweg und knapp über 4 Stunden kam wir am Ziel, in Vierhöfen/Garstedt, glücklich aber müde an.



Es hat richtig viel Spass gemacht und noch einmal ein herzliches Dankeschön an Yvonne für die Organisation.

 

Sigrid mit Labrador Mara

 

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Heidespaziergang

An einem Sonntag im August trafen sich früh morgens 13 Mensch-Hund-Teams in der Weseler Heide bei Undeloh. 9.30 Uhr waren alle, naja fast alle, pünktlich am Treffpunkt auf dem Wanderparkplatz.

Dann ging es auch schon los! Die Gruppe marschierte in Richtung blühender Heide.
So früh am Vormittag waren nur wenige Leute unterwegs und wir konnten die ganze Breite der Heidewege für uns nutzen.

Vorbei an lila blühenden Flächen, folgten wir einen kleinen Weg in einen naheliegenden, lichten Wald. Dort an den Weseler Teichen konnten die Hunde baden, Wassertreten oder einfach nur die Pfoten abkühlen. Hier stoppten wir für eine kleine Bade-Pause.

Weiter ging es entlang des Weges durch den lichten Wald bis wir inmitten, der in ihrer vollen Schönheit, lila blühender Heideflächen standen.

Nach einer kleinen Rast und Fotoshooting für die Hunde, ging es einen kleinen Berg hinauf und auf seinem höchsten Punkt gab er den Blick frei auf einen reetgedeckten Heidschnuckenstall.
Der Weg führte uns weiter, vorbei an den für diese Landschaft typischen Wacholderbüschen und Bienenstöcken. Langsam nahmen die Anzahl der Besucher zu und es wurde merklich voller.

Nach ca. 7 km und ca.  2,5 Stunden kamen wir wieder am Parkplatz an.
Dieser war nun lückenlos voll und es bildeten sich schon Warteschlangen für die Parkplätze.

Der frühe Vogel fängt den Wurm, oder wie in unserem Fall: Bekommt locker einen Parkplatz und hat die Heide „fast“ für sich. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.

Kanutour auf der Ilmenau

19 mutige Frauen und Männer wagten sich auf eine Kanutour entlang der Ilmenau. Gestartet sind wir in Bienenbüttel – Ziel war Schröder‘s Garten in Lüneburg. Wir hatten 22km und 5 Stunden Kanufahren vor uns (inklusive Pausen).
Zuerst wurden alle 8 Kanus abgeladen und jedes Team besorgte sich Schwimmwesten und eine wasserfeste Tonne für die Wechselkleidung und andere wichtige Dinge. Dann wurden die Kanus auf die Teams aufgeteilt. Anschließend gab es eine kurze Einweisung durch unseren Tourenguide Jule. Sie begleitete uns den ganzen Tag und stand uns mit Tipps und Tricks zur Seite.

Nacheinander wurden die Kanus zu Wasser gelassen und alle machten sich langsam auf den Weg flussabwärts. Das Wetter hätte nicht besser sein können. Es war trocken, die Sonne schien immer mal wieder durch die Wolken und es war weder zu heiß noch zu kalt.

Die Ilmenau führte uns durch tolle Naturschutzgebiete und wunderschöne Landschaften. Es gab immer wieder kleine Hindernisse die wir umschiffen mussten. Bäume, die ins Wasser gestürzt waren, viele leichte und auch schwierigere Kurven und das ein oder andere Hindernis im Wasser. Enten, Schwäne, andere Paddler und Angler tauchten immer mal wieder auf.

Auf der Hälfe der Strecke, nach 2 Stunden auf dem Wasser, machten wir eine Pause in Deutsch Evern und wir gingen alle an Land.
Die Pause hatten auch alle bitter nötig. Die Hunde brauchten eine Ruhe-Pause und wir Menschen natürlich auch. Wir stärkten uns mit einem kleinen Picknick. Jeder hatte sich etwas mitgebracht und so saßen wir alle zusammen und genossen den „sich nicht bewegenden Untergrund“. Nach einer kurzen Pipirunde für die Hunde ging es anschließend wieder aufs Wasser, die letzten Kilometer warteten auf uns.


Nun ging es durch Wilschenbruch, vorbei an einer Anlegestelle und unter der Teufelsbrücke durch. Immer wieder sahen wir Schaukeln und Taue zum Schwingen in den Bäumen. Ein kleiner und sehr kurzer Regenschauer tat unserer guten Laune keinen Abbruch. Denn nach Regen folgt bekanntlich Sonne – so war es auch.

Die letzten Kilometer bis zum Ziel waren hart. Da die Ilmenau bei Schröder‘s Garten aufgestaut wird, fehlte uns die Strömung. Die Ilmenau lag ganz ruhig da und das hieß für uns noch einmal kräftig in die Hände spucken und mit Muskelkraft dem Ziel entgegenpaddeln.

Am Ziel angekommen, war schon ein Helfer von „Kanu aktiv“ vor Ort und half uns und den Hunden aus den Kanus. Wir räumten mit wackligen Beinen unsere Tonnen aus und als alle Kanus wieder auf dem Anhänger waren, war es geschafft.

Die erste Kanutour der Hundeschule MIKAdo lag hinter uns. Alle hatten ihre gute Laune nicht verloren, wenn auch die Erschöpfung langsam dazu kam.
Die Bilanz des Tages: 3 Brillen über Bord, 3 Hunde im Wasser - Zuma sogar 3x!
und 1 Person über Bord. Sie wollte ihre Brille retten, leider ohne Erfolg. Wir hatten sehr viel Spaß, auch wenn wir am Ende froh waren im Ziel zu sein. Kanutauglich sind Zwei- und Vierbeiner jetzt. Ich danke allen die dabei waren und zu diesem tollen Tag beigetragen haben.

DANKE Marie für die Fotos vom Start.
DANKE auch Kanu aktiv, dass ihr das Experiment gewagt habt.
DANKE Jule, unserem Tourenguide, für deine Hilfe, deine Ruhe und deine Erfahrung.

 

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Krimitour

Ein verlassener Ort irgendwo in der Lüneburger Heide, Freitag, den  21. Oktober 2016

Der erste Mikado-Krimispaziergang fand in Lopau mit 10 voll motivierten Mensch-Hundeteam-Kriminologen statt.
Das Geisterdorf miten in der Lüneburger Heide liegt direkt am Truppenübungsplatz Munster. Das typische norddeutsche Dorf wurde erstmals im Jahr 1293 urkundlich erwähnt. Damals bestand es nur aus drei kleinen Höfen. In erster Linie diente das Anwesen zur Vorführung von Dampfpflügen. Um 1900 zählte das Dorf 123 Einwohner. Dorfmitelpunkt war eine Schule, die auch heute noch erhalten ist. Zu Kriegszeiten verschenkte der Staat dann einen Hof und 40 Hektar Land an einen Gauleiter. Dieser errichtete auf dem Gelände einen privaten Bunker, welcher nur noch teilweise vorhanden ist. 1970 lebten nur noch 62 Menschen in Lopau. Schließlich riss die Bundeswehr 1978 einen großen Hof auf dem Gelände ab.
Anfang der 80er Jahre wurde die Schießbahn 7 des Truppenübungsplatzes Munster Nord gebaut. Damit fiel Lopau in den Sicherheitsbereich und seine Bewohner wurden umgesiedelt. 1980 verlies der letzte Bewohner das Dorf Lopau. Heute dient ein Hof, einer Gruppe von Pfadfindern, als ereinsheim. Das ehemalige Wohnhaus von Waldarbeitern beherbergt nun den Betriebshof der  Bundesforstverwaltung. Die Ortschaftdarf nur betreten werden, wenn die Schranken zum Truppenübungsplatz  geöffnet sind. Die Waldgebiete um das Dort sind sehr Pilzreich. Viele Pilzfreunde kommen jedes Jahr im Herbst hierher und gehen auf große Suche. Am Freitag, den 30. September wurde die Unbekannte im großen See gefunden. Ihr Name war Helen Hägermann. Alle Verdächtien sind heute hier vor Ort und zusammen mit unseren vierbeinigen Spürnasen versuchen wir den Fall der Helen H. zu lösen. Ihr Körper wurde am großen See gefunden - hier beginnt auch unsere Suche....…

War hier evtl. schon ein wichtiges Detail, was uns zum Mörder von Helen H. führt, versteckt?
Nun standen wir mitten in dem verlassenen Ort und bekamen nun unsere neuen Beruf zugeteilt, denn nicht immer ist es der Gärtner gewesen. Bei den Berufen wie intelligente Immobilienmaklerin, athletische Ausnahmesportlerin, heiliger Heilpraktier, gutgelaunter Gärtner...  fühlte man sich leicht wie bei „Schwiegertochter gesucht“. Doch wir waren in einer ernsten Angelegenheit unterwegs, wir suchten den Mörder der Helen H.

Auch wenn das Wetter nicht wirklich auf unserer Seite stand, denn der Himmel war grau in grau und es regnete, ging es vorbei an den leer stehenden Häusern die in der Dämmerung schon etwas unheimlich wirkten, quer über ein Feld führte uns der Weg Richtung Fundort der Leiche im See… Als wir über das Feld gegangen sind schaute man schon einmal nach links und rechts, denn wir waren mitten im Wolfsgebiet auf dem Truppenübungsplatz in Munster. Der Leichenfundort war ein kleiner Steg an einem mystisch wirkenden See. Einige Meter weiter gab es dann einen der ersten Hinweise auf den Mörder, jedoch musste dieser Hinweis von einem Nasenbegabten Hund aufgespürt werden und lautete „TETARIEHREV TSI REDRÖM RED“ prompt gingen die Blicke zu den Händen der Kriminologen und jeder schaute sich seine Kollegen noch einmal gaaanz genau an. Einen ganz kleinen Hinweis am Rande, den kaum einer wahr nahm, wurde vielen Kriminologen am Ende zum Verhängnis, denn Yvonne rief einer Mitspielerin die am anderen Ende stand ganz unvermittelt zu „Wir beide sind ja noch nicht verheiratet“. Der Weg führte uns weiter durch den immer dunkler werdenden Wald zu den nächsten wichtigen Hinweisen die teilweise als Gruppe erarbeitet werden mussten oder teilweise auch für sich selbst alleine.

Das erarbeiten der Hinweise wurde einem natürlich auch nicht einfach gemacht denn für einen Hinweis wie z.B. „Der Mörder ist ein Ersthundebesitzer“ mussten die Hunde Slalom zwischen Herrchens/Frauchens Beine laufen während dieser ein rohes Ei auf einem Esslöffel transportieren musste. Ein Hinweis wie „Der Mörder ist xy“ lies den Kreis der Verdächtigen schnell weiter schrumpfen genauso wie „Der Mörder hat viel mit Menschen zu tun“ , denn wir mussten ja auch alle unsere neuen Berufe berücksichtigen. Aber einen der Ausschlaggebenden Hinweise bekam man nur wenn man auch schon am Anfang des Falles aufgepasst hatte und die folgende Frage richtig beantworten konnte: Wann verlies der letzte Mensch Lopau? (1980) Mit der richtigen Antwort bekam man den heißen Tipp „Der Mörder ist Besitzer eines schwarzen Hundes“ und davon waren nur drei mit unterwegs… Trotzdem haben 80 % der Kriminologen den falschen Herren unter uns verdächtigt, nämlich den der nicht verheiratet ist…

Allen im allen war es ein super Krimispaziergang mit ganz viel Denksport und ordentlich Spaß.

Julia und Max mit Mücke

 

Harz 2.0


Endlich mal richtig schön Schnee. Mit den Hunden einen langen Spaziergang im verschneiten Wald und dazu noch Berge. Das war der große Wunsch. Also fahren wir doch gleich wieder in den Harz zu Verena und Arne in ihre Pension „GartenHaus“. Im September hatten wir noch richtig tolles Sommerwetter und nun sollte es ein Winterurlaub werden. Sollte.
Das zweite Harzer Wanderwochenende war dieses Jahr vom 05. – 07. Februar 2016. Eigentlich ist dieses Zeit vom Schnee verwöhnt. Eigentlich. Der Wetterbericht sagte was anderes…aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Am Freitag im Harz angekommen lag wirklich Schnee der in der Nacht gefallen war.

Dies Jahr waren dabei: Rebecca mit Baya, Katy mit Lennox, Ina mit Sóley, Thorsten mit Samu, Elke mit Polly, Diana mit Junior, Micha als Begleitung, Alex mit Amy, Heiko mit Blues und natürlich Zuma.

Samstag nach dem leckeren Frühstück machten wir uns auf in den Schnee. Dieser hatte sich sehr zurück gezogen so das wir ihn mit dem Auto suchen mussten. Wir fanden ihn. In Torfhaus, immerhin 800 m hoch. Der Schnee war in der Nacht deutlich weniger geworden aber wir hatten „weißes“ unter den Füßen und Pfoten so, machten wir uns auf den Weg.
Anfangs folgten wir dem Hauptweg zum Brocken wo viele Zwei-, Vierbeiner und Langläufer sich den Aufstieg vorgenommen hatten. Nach kurzer Zeit bogen wir in einen Seitenweg ab und schon waren wir für uns alleine unterwegs.
Natürlich durften auch kleine Spielchen nicht fehlen – denn wir suchten ja wieder eine „Königin des Harzes 2016“.
Der einzige Anwärter auf den Titel „König des Harzes“ musste leider in der Pension bei Verena und Arne blieben da sich Samu an der Schulter verletzt hatte und keine weiten Strecken laufen durfte.
So kämpften die Frauen um den Sieg. Die Hunde legten sich mächtig ins Zeug um möglichst viele Punkte für ihre Frauchen zu erspielen. Es wurde erschnüffelt, balanciert und auch sonst sehr brav auf das gehört was Frauchen wollte, die Punktekonten wurden schnell gefüllt.
Kurz vor dem Ende unserer Tour mussten wir uns noch der Herausforderung stellen einem durch die Schneeschmelze zu einem kleinen Bach gewordenen Weg zu bezwingen andernfalls hätte uns ein 3 km weiter Umweg erwartet. Den Hunden hat’s Spaß gemacht und die Menschen kamen einmal richtig ins Schwitzen.
Nach 9,5 km kamen wir wieder alle zufrieden beim Parkplatz an und fuhren zurück zu Verena und Arne.
Ein Spiel musste vor Ort noch geschafft werden. Spielzeug werfen. Am Ende gab es da keinen eindeutigen Gewinner. Die Hunde waren zu gut. So musste eine Schätzfrage her. Wie hoch ist der Brocken?
Nach der Auswertung wer am nächsten dran war hatten wir dann unsere Gewinnerin ermittelt.

Im „Gartenhaus“ angekommen, zogen sich einige Zwei- und Vierbeiner auf die Zimmer zurück und für ein paar Stunden wurde es sehr still.
Pünktlich zum leckeren Abendessen waren aber alles wieder da. Bevor wir uns den leckeren Leberkäse haben schmecken lassen war es Zeit für die Siegerehrung.

Königin des (Winter)-Harzes 2016 wurde Rebecca mit Baya.
Sie haben die meisten Punkt erspielt.

Für jeden Teilnehmer gab es eine Erinnerungs-Überraschungstüte anschließend haben wir mit Verena und Arne auf dieses tolle Wochenende angestoßen, um den Abend bei langen Gesprächen, leckeren Getränken und Kaminfeuer ausklingen lassen.

Am Sonntagmorgen gab es noch einmal das leckere Frühstück im „Gartenhaus“ danach sind wir alle zusammen noch einmal eine große Runde um das Dorf Neudorf mit den Hunden gelaufen.

Wieder ging ein tolles Wochenende im Harz zu ende,  da waren sich alle einig. Glücklich, satt und zufrieden machten wir uns auf nach Hause.

Wir kommen wieder…